Einsatz Bolivien

Im Frühjahr 2013 standen die Firmenverantwortlichen vor einer großen Herausforderung.

Einer der größten Kunden, die Firma Doppelmayr aus Wolfurt, hat Seilbahnen nach Bolivien verkauft.

Bei der Besichtigung der Baustelle in La Paz stand ziemlich bald fest, dass vor Ort keine taugliche Infrastruktur für die Transporte und Montage der Seilbahnen vorhanden ist.

Daher wurden mit einem RoRo-Schiff 3 Lastkraftwagen und 3 Mobilkrane aus Österreich nach Bolivien transportiert.

Die Fahrer hinterher mit dem Flugzeug.

Dass nicht alle das gleiche Verständnis für „das gehört mir – das gehört dir“ haben, wurde bei der Übernahme der Fahrzeuge in Chile festgestellt.

Es begann eine abenteuerliche Fahrt von Chile ins Hochland von Bolivien.

Die Seilbahnen verbinden La Paz, das auf einer Meereshöhe von 3.640 Meter liegt und El Alto mit einer Meereshöhe  von 4.150 Meter.

Zum Glück haben die Fahrer die dünne Luft, das ungewohnte Essen, die vielen Impfungen, das raue Klima, die hohe UV-Belastung, die lange Abwesenheit von Europa und vieles andere, gut verkraftet.

Dass es in La Paz keine Werkstätten und schon gar keine Ersatzteile gibt, hat die Herausforderung nicht leichter gemacht.

Trotzdem musste durchgehendes Arbeiten sichergestellt werden.

Jede Menge Ersatzteile mussten vor Ort bevorratet werden. Für ungeplante Reparaturen und Wartungen in den 6 Jahren wurden einige Mechaniker nach Bolivien geflogen.

Anfang 2019 war der Einsatz beendet. Das Equipment wurde zurück nach Hamburg verschifft.

Mittlerweile laufen alle Seilbahnen zur vollsten Zufriedenheit der bolivianischen Bevölkerung. Das größte urbane Seilbahnnetz der Welt umfasst 33 Kilometer.

Pro Tag werden die Bahnen von bis zu 300.000 Passagieren genützt.

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